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3 (1799)
Entstehung
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wissen tage oft nicht wenig bezahlt. Aber in Haupt-städten steigt diese Grundrente am höchsten, und zwarin denjenigen Theilen derselben vorzüglich, wo dieNachfrage nach Häusern und Wohnungen am größtenist: es mag nun diese Nachfrage den dort sich vereint«gendcn Handelsverkehr, oder die daselbst häufigern Ge«legenheiten zu Gesellschaften und Vergnügungen, oderendlich bloß Mode und Eitelkeit zum Grunde haben.

Eine auf die Hauörente gelegte Auslage, die vondem Bewohner des Hauses zu bezahlen, und der ganzenRente angemessen «st, kann nicht, wenigstens nichtaus lange Zeit, der Baurenke zur Last fallen. Er.hielte der Erbauer des Hauses nicht jenen billigen Ge«winn, wovon ich oben redete: so müßte er sein Kapitalaus diesem Geschäfte zurückziehen; und da hieldurch dasVerlangen nach nengebauken Häusern vermehrt würde rso müßte das Gleichgewicht des Gcwinnstcö zwischen die«sen und allen andern Gewerben bald wieder hergestelltwerden. Auch kann jene Auflage nicht auf die Grund«reute allein fallen. Natürlicher Weise wird sie sich inzwey Theile theilen, wovon der eine von dem E.nwohnekdes Hauses, der andere von dem Eigenthümer vomGrunde und Boden bezahlt wird»

Wir wollen annehmen, daß jemand es seinen Um«ständen angemessen finde, sechzig Pflind St» jährlich aufseine Wohnung Zu wenden: wir wollen ferner setzen,daß aus die HauSremen eine Auflage von vier Schrllin«gen aufjedes Pfund St», das heißt, eine Abgabe, dieden fünften Theil der Hausrenre berrägk, gelegt, undvon den Bewohnern des Hauses bezahlt werde. Nunwird also ein Haus, das sechzig Pfund Si. Miethzins

giebt