Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
265
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sollen zmn Beyspiele in China und in Bengalen zur Zeitder muhanunedanischen Herrschaft, und in Acaypten iinhöhcrn Alterthume die Landeoherreir äußerst sorgfältig ge-wesen seyn, gute Straßen und schiffbare Kanäle anzu-legen und zu unterhalten, damit sowohl Menge als Werthaller Arten von-Erdfrüchten, durch die möglich größteAusbreitung des Markts für jode, auf den höchsten Gradsteigen möchte. Ein solches Interesse kann die Kirche,in den europäischen Ländern, für den Anbau des Landesnicht haben, da der Zehnte unter zu viele Eigenthümervertheilt wird, als daß irgend einer derselben einen gro-ßen Vortheil von der Verbesserung des Landbaues hätte»Einem Landpfarrer kann nur wenig daran gelegen seyn,ob von seinem. Kirchspiele, nach einem entfernten Theiledes Landes, eine Straße oder ein Kanal angelegt wird,wodurch die Feldfrüchte des erstem einen ausgedehntemMarkt c'. halten. Aussagen dieser Art bringen also,wenn sie dem Stüütd bezahlt werden, doch einige Vor-theile, welche die damit vsAundsncn Unbequemlichkeiteneinigermaßen vergüte!?. Aber wenn sie Zum Unterhaltsder Kirchü bestimmt sind, bringen sie nichts, als rei-nen Nachtheil hervor.

Aussagen auf die Erzeugnisse können entweder inNakura, oder, nach einer gewissen Schätzung, in Geldeabgetragen werden.

Dem Pfarrer eines Kirchspiels, und dem Herrneines kleinen Guts, die beyde an Ort und Stelle woh-nen, kann es zuweilen Vortheilhast seyn, den Zehnten oderdie Rente in Natura zu empfangen. Da der Bezirk, inwelchem diese Erzeugnisse einzusammeln sind, und dieQuantität, welche sie zu fordern haben, nur klein ist:

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