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es zuzuschreiben-' daß der Krappbau >so lange auf die ver-einigten Niederlande eingeschränkt geblieben ist. Diese,da sie vermöge ihrer presbyteriauischen Kirchenvcrfasiungvon jener drückenden Auflage frey waren, konnten diesenützliche Färberpstanze um so viel wohlfeiler liefern, daßsie damit fast in ganz Europa d u Alleinhandel trieben.Die neulichen Versuche, den Anbau dieser Krautpflanzein England einzuführen, sind dadurch erst möglich gewor«den, daß vermöge einer Parlamenküac.'e, für jeden Ackermit Krapp bestellten Landes, statt alles Zehnten, fünfSchillinge angenommen werden müssen.
So wie es in dem größer« Theile von Europa dieKirche ist: so ist es in vielen Ländern Asiens der Staat,der durch eine solche, nicht von der Rente, sondern vonden Erzeugnissen selbst erhobene Steuer unterstützt wird.In China besteht das vornehmste Einkommen des Kai-sers in dem zehnten Theile von den Erzeugnissen allerLändereyen des Reichs. Dieses Zehnkhcii ist gleichwohlso äußerst mäßig angeschlagen, daß eö, wie man be-hauptet, in vielen Provinzen nicht mehr als den dreyßig-sten Theil der gewöhnlichen Ernten beträgt. Die Land-tag oder Landrente, welche in Bengalen den muham--meda nischen Beherrschern, vor der Zeit, da die eng-lisch-ostindische Gesellschaft von dem Lande Besitz nahm,bezahlt wurde, soll sich auf ein Füusthcil dessen, wasGrund und Boden hervorbrachte, belaufen haben. Biszu einem Fünstheile soll auch im alten Aegpten, dieAbgabe von den Landeöproducten gestiegen seyn.
Man sagt, diese in Asien eingeführte Art der Land-steuer gäbe dem Landesherr» ein lebhaftes Interesse andem Anbaue und der Verbesserung des Bodens. So
sollen