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3 (1799)
Entstehung
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sprünglich, wie man sagte, drey Millionen Pfund St.Einkünfte brachte, Landesherrn geworden sind, wa-ren sie genöthigt, die Regierung um außerordentlicheHülfe anzuflehen, damit sie nur dem nahen Bankerot-te entgehen möchten. Bey ihrer vorigen Lage sahen sichihre Beamten in Indien, als Handlungsdiener undBuchhalter an; in ihrer gegenwärtigen betrachten siesich als Staatöminister.

Ein Staat kann zuweilen einen Theil seiner Ein-künfte eben sowohl von den Zinsen ausgeliehener, alsvon den Gewinnsten angelegter Kapitalien erhalten.Wenn er einen Schah gesammelt hak: so kann er einenTheil desselben, bald an fremde Staaten, bald an sei-ne eigene Unterthanen ausleihen.

Der Canton Bern erhalt ansehnliche Einkünftevon den Kapitalien, die er fremden Staaten geliehen,das heißt, in den Fonds der verschiedenen verschuldetenStaaten von Europa, besonders den französischen undenglischen, angelegt hat. Die Sicherheit dieser Ein-künfte hängt ab, theils von der Sicherheit der Fonds,worin die Kapitalien angelegt worden sind, dasheißt, von Treue und Glauben der Regierung, welchediese Fonds verwaltet; und theils von der Gewißheitoder Wahrscheinlichkeit, daß der Friede mit der Na-tion, welche das Geld geborgt hat, fortdauern wird.Im Fall eines Krieges läßt sich sehr wahrscheinlich dießals die erste Handlung der Feindseligkeit von Seitender Nation, welche Schuldnerin ist, erwarten, daßsie die Kapitalien ihres Gläubigers einzieht. Soviel ich weiß, ist daher der Canton Bern der einzige

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