Staats welcher dieses Ausleihen seiner Schätze an frem-de Nationen zu einer Quelle öffentlicher Einkünfte ge-macht hat.
Die Stadt Hamburg hat ein öffentliches Psand-LeihhauS, wo an die Unterthanen des Staats Geld aufPfänder, für sechs vorn Hundert Zinsen auögeliehenwird. Man behauptet, daß dieses Leihhaus, oder,wie es auch genannt wird, Lombard, dem, Staate jähr-lich i zo, ooo Vaneothaler einbringt, welches, denThaler zu vier Schillingen und sechs Pfennigen gerech-net, die Summe von z 5,750 Pfund St. ausmacht^).
Die Regierung von Pensylvanien erfand ein Mit-tel, wie sie ohne einen Schatz zu sammeln, doch ihrenUnterthanen zwar nicht Geld, aber Geldes Werth bor-gen könne. Sie schoß Privatpersonen, welche ihreLändereyen vom doppelten Werthe zur Sicherheit an-biethen konnten, Geld auf Zinsen vor, und bezahltees in Credit-Zetteln, die nach fünfzehn Jahren vonDato wieder eingelöset werden, — und in der Zwischen-zeit, gleich Banknoten, von Hand zu Hand gehen, —und zufolge einer Arte der Repräsentanten-Versamm-lung des Staats, in allen Zahlungen, zwischen den.Einwohnern desselben, für baar Geld angenommenwerden sollten. Dadurch verschaffe sie sich eine regel-mäßige Einnahme, welche einen guten Theil der gewöhn-lichen Ausgaben dieser haushälterischen und wohlgeord-neten
Sich: laemoN'es eoncarnanr les üroics et impoürions en Lu->ope. lom. p. 7;. Ob das hamburglsche Leihhaus jemahlsso viel eingetragn, bade, ist sehr zweifelhaft. Gegenwärtig solles sehr wenig eintragen. A. d. U.