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der Waaren von einem Orte zum andern verursacht.Diese Agenten machen oft selbst einen fürstlichen Auf.wand, und erwerben dessen ungeachtet,— durch einegeschickte Art ihre Rechnungen zu führen, ein fürstli-cheS Vermögen. So war nach Macchiavels Erzäh.lung der Handel beschaffen, den die Agenten des Loren-zo von MediciS, der keinesweges ein Fürst von gemei«nen Fähigkeiten war,— führten. Der Freystaat vonFlorenz war mehr als einmahl genöthigt, die Schuldenzu bezahlen, in welche die Unbesonnenheiten jener Agen-ken ihn verwickelt hatten. Der Fürst fand es deßwe-gen auch endlich für gut, die Handelsgeschäfte, denenseine Familie ihre Größe ursprünglich zu danken hatte,aufzugeben, und er wendete, in dem letztem Theile sei-nes Lebens, sowohl das, was ihm von seinem Privat-vermögen noch übrig war, als die Einkünfte des StaatS,über die er zu gebiethen hatte, zu Entwürfen und Aus-gaben an, die seiner gegenwärtigen Lage angemessenerwaren.
Es giebt keine zwey Charaktere, die mit einan-der so unverträglich scheinen, als der Charakter einesKaufmanns und der eines Landesfürsten. Wenn dieenglische ostindische Gesellschaft durch den Kaufmanns-geist zu einem schlechten Regenten geworden ist: soscheint es auf der andern Seite, daß der Geist der mitder Landesherrschaft verbunden ist, sie zu schlechten Kauf-leuten gemacht hat. So lange als sie bloß Kaufleutewaren, trieben sie ihren Handel mit gutem Erfolge;und waren im Stande, von dem gemachten Gewinnste,den Inhabern ihrer Artien, eine mäßige Dividende zubezahlen. Seitdem sie von einem Lande, welches ur-
sprüng-