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theils aufzuhalten, theils gänzlich zu unterdrücken. Ge-gen den König von England war der Pabst geneigt ge-nug, sich nachgebend zu beweisen. Aber die Umständeder Zeit machten, daß er dieses nicht konnte, ohne zu-gleich einen noch mächtigern Fürsten, Karln den fünf-ten, römischen Kaiser und König von Spanien zu be-leidigen. Heinrich der achte also, der zwar die meistenLeonen der Reformatoren selbst verwarf, wurde dochLurch den Eingang, welchen sie allenthalben in seinenLandern fanden, und das Uebergewicht, welches sie da-selbst bekamen, in den Stand gesetzt, die Klöster in sei-nen Staaten aufzuheben, und das Ansehen der römi-schen Kirche zu vernichten. Die Begünstiger der Re-formation waren sehr damit zufrieden, daß er so weitLtug: ob sie ihn gleich gerne noch weiter hatten gehensehen. Indessen wurde es ihnen doch dadurch leicht, un-ter seinem Sohne und Nachfolger, da sie das Heft derRegierung in die Hände bekamen, das Werk zu vollen-den, welches Heinrich der achte angefangen hakte.
In einigen Ländern, wie zum Beyspiel in Schott-land, wo die Regierung schwach war, das Volk gegensich hatte, und überhaupt auf wankenden Stützen ruhete,war die Reformation stark genug, nicht nur die Kirche,sondern auch den Staat, weil er der Kirche zu Hülfekam, zu stürzen.
Unter den, in allen Ländern Enropens zerstreutenAnhängern der Reformation, gab es kein höchstes Tri-bunal, dergleichen der römische Hof für die katholischeKucke war; keine allgemeine Kirchenversammlung, wel-che die unter ihnen entstehende Streitigkeiten hätte schlich-ten,