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reich der Regierung selten ^ wenn sie die sämmtlichenParlamente oder höchsten Gerichtshöfe zur Registrirungdem Volke verhaßter Ediere, (wie dieß so oft in der Ge-schichte dieses Landes vorkömmt,) nöthigen wollte. Unddoch waren die Mittel, deren sie sich dazu bediente, dieEinkerkerungen aller sich ihr widersetzenden Mitglie-der, stark und kräftig genug. Die Fürsten auö demHause Smart bedienten sich zuweilen.ähnlicher Mittel,sich Parlamentsglieder unterwürfig zu machen — und siefanden einen eben so hartnäckigen Widerstand. Gegen-wärtig wird das englische Parlament vorn Hofe auf eineganz andere Weise behandelt; und ein kleiner Versuch,den vor zwölf Jahren der Herzog von Ehoiseui mit demPariser Parlamente machte, bewies hinlänglich, daßsämmtliche Parlamente noch viel leichter auf gleiche Arthatten behandelt werden können. Aber dieser gemachteVersuch wurde nicht weiter verfolgt. Denn obgleichUebcrredung und Einfluß auf die Gemüther immer dassicherste und bequemste, so wie Gewalt und Furcht daSschlimmste und gefährlichste Werkzeug der Regierung ist:so ist doch, wie eö scheint, die natürliche Herrschsuchtdes Menschen so groß, daß er sich des bessern Werkzeugsfast niemahls bedient, als wenn es ihm unmöglich fällt,oder er sich nicht getrauet, das schlimmere anzuwenden.Die französische Regierung konnte und durfte Gewaltbrauchen; und also verschmähte sie Ueberredungskünsteanzuwenden, und über die Gemüther Einfluß zu su-chen. — Aber nach der Erfahrung aller Zeitalter giebtes im Staate keinen Stand, gegen den die Gewalt mitso vieler Gefahr, und selbst mit so gewissem Unglückevon einer Regierung gebraucht wird, als die vom Volkegeachtete Geistlichkeit einer herrschenden Kirche. Selbst
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