i?6
„rcm Amte zu erkaufen, — und es für sie überst'ssig„zu machen, noch thätiger zu seyn, als es bloß nöthig„ist, um ihre Heerde von der Verürung auf fremde„Weiden abzuhalten. Und auf di se Weise ireiden„geistliche Skinunaen und Kirchei'güter, ob ste gl.ich„zuerst in bloß religiösen Absichten der Eeiblichteic üb,r°„geben worden sind, zuletzt auch dem politischen Inteleste„der Gesellschaft nützlich?'
Doch die.Wirkungen von der Versorgung der Geist-lichkeit durch feste und von rhrem Flußv unabhängigeEinkünfte mögen gut oder schlicht gewesen seyn: so sindsie doch sehr selten die Endzwecke gewesen, um deremvli-len man ihr diese Einkünfte verliehen hat. Zelten hefti-ger Religionsstreitigkeiten sind gemeiniglich auch Zeiteneines heftigen PartcyenkampsS im Staate. Zu solchenZeiten findet oder glaubt jede StaalSparccy es nützlich,sich mit der einen oder der andern der mit einander strei-kenden Religionssccten zu verbinden. Dieß kann abernur geschehen, indem sie das besondere L-.hrgebäude die-ser Sccte annimmt, oder wenigstens begünstigt. DieSecte, welche das Glück hak, mir der siegenden Sraars-parcey im Bündniste zu seyn, theilt nothwendig die Vor-theile des Sieges mit ihrem Alliirtcn, unter besten Schußund Begünstigung sie bald in den Stand kömmt, alleihre Widersacher zu unterjochen und zum Schweigen zubringen. Diese Gegner hatten sich gemeiniglich mit denFeinden der siegenden StaatSpc.rtcy in Verbindung ein-gelasten, und werden also selbst als Feinde dieser Parrcy 'angesehen. Wenn auf diese Weise öle Geistlichkeit einerbestimmten Seele Meister vom Schlackst selb? gebliebenist, und ihren Einfluß und ihr Ansehen bey dem gemei-nen