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„als insbesondere die Fähigkeit, die Gemüther des Volks„zu regieren, muß durch die täglich sich vermehrende Ue-„buug sehr zunehmen."
„Indeß, wenn man die Sachen naher untersucht,„so findet man, daß dieser auf Eigennutz gegründete Ei-„fer der Geistlichkeit gerade dasjenige ist , was jeder„weise Gesetzgeber aufs möglichste verhüten muß: weil„er jede andere Religion, außer der wahren, durchaus„zu verderben, aber auch selbst in diese eine starke Mi-schung von Thorheit und Aberglauben zu bringen im„Grande ist. Jeder solcher geistliche Practiker wird, um„sich selbst seinen Anhängern theurer, und in den Augen„derselben geheiligter zu machen, sie mit dem größten„Abscheue gegen alle andere Secten erfüllen, und durch„immer neue Erfindungen die ermattende Andacht seiner„Zuhörer zu beleben suchen. Auf Wahrheit, Schick-„lichkeit und Anstand wird er in seinen Vortragen wenig„Rücksicht nehmen; und jeder Glaubensartikel wird um„desto begieriger von ihm in sein System aufgenommen„werden, je besser er mit den Schwachen oder den Lei-denschaften der menschlichen Natur übereinstimmt. In„jedem neuen Conventikel wird man, um sich Kunden„zuzuziehen, mit erhöheter Kunst und Emsigkeit auf die„Leichtgläubigkeit des Pöbels zu wirken suchen. Und„am Ende wird die bürgerliche Obrigkeit finden, daß sie„das Ersparniß sehr theuer bezahlt hat, welches sie zu„machen glaubte, als sie den Priestern einen stehenden„Gehalt versagte. Sie wird finden, daß in der That„der anständigste und vortheilhafteste Handel, den sie„mit diesen geistlichen Führern schließen kann, der ist,„durch ausgesetzte feste Besoldungen ihre Lauigkeit in ih*
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