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nicht nur unfähig, das VerM'gei, einer vernünftigenUmenedung zu lchmecken', oder selbst etwas dazu beyzu-tragen, sondern erstickt auch in ihm alle edeln oder zärt-lichen Gefühle des Herzens, und erlaubt ihm daher nichteinmahl die gewöhnlichen Pflichten des Privatlebens ge-hörig zu erfüllen. Ueber die großen und violumfassendenGegenstände des öffentlichen Wohls ist er durchaus un-vermögend, ein Urtheil zu füllen; und wenn nicht außer-ordentliche Vorkehrungon gemuchc worden sind, den Wir-kungen seiner Lebensart entgegen zu arbeiten: so ist erauch unfähig sein Vaterland im Kriege zu vertheidigen.Die Einförmigkeit seiner sitzenden Lebensart schwächt sei-nen natürlichen Muth, und macht, daß er das unstäte,unbequeme und gefahrvolle Leben eines Soldaten mitFurcht rind Abscheu ansieht. Sie schwächt sogar seine-körperlichen Kräfte, und erlaubt ihm nicht, die Stärkeund Beweglichkeit seiner Glieder, anhaltend und. ange-strengt in irgend einer andern Beschäftigung, als in derArbeit seines gewöhnlichen Vcrufs zu gebrauchen. SeineGeschicklichkcic in dem ihm eigenen Gewerbe scheint alsoauf Kosten aller seiner geistigen, geselligen und kriegeri-schen Tugenden erworben zu seyn. — In diesem Zustan.de aber muß der arbeitende Arme, und also der größteTheil des Volks, bey einer Nation, die in Künsten undtm Handel große Fortschritte macht, nothwendiger Weisefallen, wenn ^.icht die Regierung sich seiner Erziehungund Ausbildung annimmt.
Anders verhält es sich unter den rohen, und wieman sie gemeiniglich nennt, barbarischen Völkerschaften,die von der Jagd, der Viehzucht, oder auch von einemsehr einfachen Ackerbau, ohne Künste, Manufacruren
und