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Oder wenn er es soll, welches sind bey jeder Volksklassediejenige., Th.üe der Erziehung, für welche er zu sorgenhat? Und nxe kann er aufdie bch e Weise dafür sorgen?
In einigen Fällen sitzt der Zustand der Gesellschaftden größten Theil seiner Glieder von selbst in solche La-gen, wodurch ohne alles Zuthun der Regierung, allediejenigen Talente und Tugenden in ihnen ausgebildetwerten, weiche dieser Zustand erfordert, oder auch nurerlaubt. In andern Fällen giebt der Zustand der Ge-sellschaften überhaupt, den einzelnen Gliedern derselbendiese völlige Bildung nicht; und die Sorge der Regie-rung muß hinzutreten, um eine völlige Verwilderungdes großen Hausens zu verhindern.
Beyder immer weiter getriebenen Theilung der Ar-beiten kömmt cö endlich dahin, daß der größte Theilderer, die von ihrer Hände Arbeit leben, das heißt,der größte Theil des Volks, auf einige wenige, oft nurauf eine oder zwcn sehr einfache Verrichtungen einge-schränkt ist. Nun wird aber der Verstand der Menschen,dem größten Theile nach, bloß durch ihre gewöhnlichenBeschäftigungen gebildet. Der Mensch, welcher seinganzesLchen damit zubringt, einige einfache Operationenunaufhörlich zu wiederholten, Operationen, deren Erfolgauch immer derselbe oder koch sehr gleichförmig ist, kömmtmein den Fall, sein Nachdenken anzustrengen, oderseine Erfindungskraft in Aufsuchung der Hülfsmittel ge-gen vorkommende Schwierigkeiten zu üben. Er verliertalso gemeiniglich die Fähigkeit nachzudenken, und wirdmit der Z it ein so unwissender und eingeschränkter Mensch,als nur irgend ein menschliches Geschöpf seyn kann. DieSchlafsucht, in welche sein Geist versinkt, macht ihn
nicht