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für Einrichtungen ihrer Verfuhren hatten, machte siewahrscheinlich geneigt, viel verborgene politische Weis-heit in Dingen aufzusuchen, welche bloß alte Gewohn-heiten waren,— Gewohnheiten, die in den frühestenPerioden ihrer bürgerlichen Existenz erzeugt, auch dannnoch fortdauerten, da sie zu einem hohem Grade vcnVerfeinerung gekommen waren. Musik und Tanz sinddie großen Zeitvertreibe aller rohen barbarischen Völker;und unter diesen ist die Geschiekiichkeit in beyden alles,was man von einem Menschen, der in der Gesellschaftgefallen soll, fordert. So ist es noch bis auf den heuti-gen Tag unter den Negern in Afrika. So war eS un-ter den alten Celten, Skandinaviern, und, wie wiraus dem Homer lerne», unter den Griechen vor denZeiten des trojanischen KricgeS. Als die griechischenStämme steh zu kleinen Frcystaaten ausbildeten, warcS natürlich, daß die Erwerbung dieser Fertigkeiten,einen Theil der öffentlichen und gemeinen Erziehung deSVolkes ausmachte. -
Es scheint, daß die Lehrer, welche die Jugend inder Musik odtr den Leibesübungen nute! richteten, in Romsowohl als in Athen, — derjenigen griechischen Republik,deren Gesetze und Gewohnheiten wir am besten kennen —>weder vom Staate bezahlt, noch selbst von ihm er-nannt waren. Der Staat forderte von jedem freyenBürger, daß er sich zur Vertheidigung seines Vaterlan-des geschickt machen, und also die dazu nöthigen Leibes-übungen erlernen sollte. Aber er überließ es ihm, beywelchen: Lehrer er sie lernen wollte; und gab, wie esscheint, nichts zu diesem Unterrichte her, als das Feldoder den Platz, wo die Uebungen gehalten werdensollten.
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