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dem Geistlich"« nicht mehr nothwendig war: so machteauch das Studium derselben nicht lange mehr einenTheil des auf Universitäten ertheilten Unterrichts aus.Man hat mir versichert, daß auf einigen spanischenUniversitäten nie daran gedacht worden ist, die griechi-sche Sprache zu lehren, oder die griechischen Su-rist-sieller auszulegen. Die ersten Reformatoren im sieb-zehnten Jahrhunderts fanden den griechischen Grund-text des neuen, und selbst den hebräischen des alten Te-siamentS ihren Meinungen günstiger, als jene alte Uc-bersetzung der Vulgaka, die, wie sich natürlicher Wei-se vermuthen läßt, nach und nach den Irrthümern derkatholischeu Kirche angepaßt worden war. Sie mach-ten sich also an die Arbeit, die vielfältigen Fehler die-ser Uebersetzung ins Acht zu sehen; und nöthigten da-durch die katholische Geistlichkeit, auch von ihrer Sei-te an die Vertheidigung oder die Auslegung derstlbrnzu denken. Keines von beyden konnte ohne einigeKenntniß der Grundsprachen geschehen, deren Stu-dium also nach und nach auf den meisten sowohl katho-lischen als protestantischen Universitäten wieder einge-führt wurde. Die griechische Sprache hing überdies;mit der ganzen klassischen Gelehrsamkeit zusammen, diezwar zuerst nur von Italienern und Katholiken war ge-trieben worden, um die Zeit der Reformation aber dieallgemeine Aufmerksamkeit der Menschen in allen euro-päischen christlichen Ländern auf sich zog.
Auf dem großem Theile der Universitäten wurdedaher das Griechische noch vorder Philosophie, und so-bald der Studirende einige Fortschritte im Lateinischengemacht hatte-, gelehrt. Das Studium der hebräischen
Sprache