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zeigt, daß er das versteht, was auf Schulen gelehrtwird: so wird weiter nicht darnach gefragt, an welchemOrte er es gelernt habe.
Doch man kann sagen: es ist vielleicht wahr, daßdiejenigen Theile des Unterrichts, für welche die Uni-versitäten gestiftet sind, nicht allzu gut gelehrt werden.Aber sie würden gar nicht gelehrt worden seyn, wennkeine Universitäten vorhanden wären; und das Publi-kum sowohl als die Privatleute würden durch den gänz-lichen Mangel dieses Theils der Erziehung einen beträcht-lichen Schaden erleiden.
Die noch jeht bestehenden Universitäten in Europawaren ursprünglich größtentheilS kirchliche Institute,und dazu bestimmt, junge Geistliche zu erziehen. Siewurden durch das Ansehen des Pabstes gestiftet, undstanden so unmittelbar unter seinem Schuhe, daß alleihre Glieder, Lehrer sowohl als Studirende, das !>e-riabiLium dm i hatten, das heißt, daß sie von der Ge-richtsbarkeit der bürgerlichen Obrigkeit ausgenommenwaren, und nur vor geistlichen Tribunalen belangt wer-den konnten. Alles, was in den meisten dieser Univer-sitäten gelehrt wurde, war nach dem Endzwecke ihrerStiftung Theologie, oder etwas, welches als Vorbe-reitung zur Theologie angesehen werden konnte.
Als das Christenthum zuerst durch Gesetze in dieLander des westlichen Europas eingeführt wurde, war«in verdorbenes Latein die gemeinschaftliche Sprache al-ler dieser Länder. In diesem verdorbenen Latein wurdedann auch der Gottesdienst gehalten, — auch war darindie Uebersetzung der Bibel abgefaßt, die beym Gottes-dienste