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Auf einiger! Universitäten Macht der Gehalt derLehrer nur einen kleinen Theil ihrer Einnahme aus; unddiese kömmt hauptsächlich aus dem Honorar, oder dembedungene» Preise ihrer Vorlesungen her, den ihnenihre Zuhörer bezahlen. In diesem Falle ist die Noth-wendigkeit, sieißig zu seyn, wettn sie auch um etwasvermindert ist- doch nicht gänzlich aufgehoben. Fürdiese Professoren ist der Ruf- den sie in ihrer Wissen«schuft erlangt haben, immer noch von einigem Gewich-te ; und sie hängen doch einigermaßen von der Zunei-gung und Dankbarkeit ihrer Zuhörer- und von den mehroder weniger günstigen Berichten ab- welche dieselbenvon ihren Vorlesungen geben» Sich diese günstigenGesinnungen und diese rühmlichen Berichte zu verschaf-fen - hak der Lehrer kein sichcrers Mittel, als wenn etdieselben durch seine Geschicklichkcit und durch seinenFleiß in Erfüllung der Pflichten seines Annes Zu verdie-nen sucht«
Auf andern Universitäten ist es dem Lehrer verbo-then- ein Honorar oder eine Geldbelohnung von seinenZuhörern anzunehmen; und sein stehender Gehalt istdas einzige Einkommen, welches ihm seine Arbeit ver-schafft. In diesem.Falle ist sein Vortheil mit seinerPflicht in einen so großen Widerspruch gebracht, alsnur zwischen beyden statt finden kann» Jeder Menschist nehmlich darauf bedacht- ein so bequemes und ange-nehmes Leben zu führen, als nur möglich ist. Wenner nun eben dieselben Vortheile erhalt, er mag gewissebeschwerliche und mühsame Pflichten thun, oder er magsie unterlassen: so ist es sicher seinem Interesse gemäß,— wenigstens Nach den gewöhnlichen Begriffen der
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