Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
114
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gelegenheit seyn, ihr Ansehen aufrecht zu erhalten, alsdiejenigen Personen zu begünstigen, welche diesem An-sehen getrotzt hatten.

Der Erfolg war demnach auch, daß die Anord-nungen vom Jahre 177z, der Verwirrung in den Sa-chen der Gesellschaft, und den Mißbräuchen ihrer Re-gierung in Ostindien auf keine Weise ein Ende mach-ten. Ungeachtcc ihre Geschäftsführer, in einer kurzenAnwandlung von kluger und ehrlicher Aufführung mehrals drey Millionen Pfund Sc. in den Schatz von Cal-cutta gesammelt hatten; ungeachtet sie in der Folge ih-re Herrschaft, oder ihre Räubercyrn über eine weiteStrecke der reichsten und fruchtbarsten Gegenden In-diens ausgedehnt hatten: so wurde doch dieß alles ver-

schwendet und vernichtet. Die Gesellschaft fand sich,als Hyder Aly in ihre Länder einfiel, gänzlich unvorbe-reitet , seinem Angriffe zu widerstehen oder ihn aufzu-halten. Sie ist jetzt, ( im Jahre 1784) in größererNoth als jemahls; und ist noch einmahl gezwungenworden, um den unmittelbar ihr drohenden Bankerottzu vermeiden, die Hülfe der Regierung anzustehen.Verschiedene Entwürfe sind dem Parlamente von ver-schiedenen Parteyen , zu besserer Verwaltung der An-gelegenheiren der Gesellschaft, vorgelegt worden. Al-le scheinen darin übereinzukommen, was in der Thatauch zu allen Zelten ganz augenscheinlich war: daß dieGesellschaft gänzlich ungeschickt ist, die Regierung überLand und Leute zu führen. Davon scheint sie jeho selbstüberzeugt zu seyn; und sie ist deßwegen geneigt, ihreRegierungörechte an den Staat abzutreten.

Mit