Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
106
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ftllschaft, zufolge eines neuen Darlehns, welches sie derRegierung gemacht hatte, von zwey Millionen auf dreyMillionen und 2OO,oao Pfund St. vergrößert. ImJahr 174z schoß die Gesellschaft der Regierung noch eineMillion Pfund St. vor. Da aber diese Million nichtdurch neue Zuschüsse, zu welchen die Actien-Inhaberwären aufgefordert worden, sondern durch den Verkaufvon Annuitäten, und durch Borgen auf Obligationenaufgebracht worden war: so vermehrte sie nicht dasjenigeKapital, von welchem die Actien-Inhaber eine Divi-dende fordern konnten. Sie vermehrte indeß doch ihrenHandelsfond: indem sie eben soaM wie die andern dreyMillionen und 222,022 Pfund St., allen Verlust tra-gen, und alle Schulden bezahlen helfen mußte, welchedie Gesellschaft in Verfolgung ihrer kaufmännischen Ent-würfe sich zuzog. Vom Jahr 172g, oder wenigstensvon 1711 an, da die Gesellschaft von allen ihren Mitbe-werbern befreyek, und in den Alleinhandel mir ouindi-schen Waaren völlig eingesetzt war, führte sie ihre Ge-schäfte mit gutem Erfolge, und theilte von ihren Ge-winnsien, den Actien-Inhabern eine mäßige Dividendeaus. Während des französischen Krieges, der 1741ausbrach, verwickelte sie der Ehrgeiz deöDuplech, fran-zösischen Befehlshabers zu Pondichery, in die Kriege,welche im Carnatic geführt wurden, und in alle politi-schen Verhältnisse der Hindostanischen Fürsten. Nachmehreren Siegen und Niederlagen verlor sie zuletzt Ma-dras, damals ihre vornehmste Niederlassung in Hindo-si -.n. Dieses wurde ihr in dem Aachener Frieden wie-der gegeben; und seit der Zeit scheint der kriegerischeGeist und die Eroberungssucht sich ihrer Diener undBeamten in Indien bemächtiget zu haben, um sie nie

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