Hervorbrmgung der Waaren aus; und vermehrt dadurchdie Concurrenz zwischen den Personen, welche an dieserHervorbrmgung arbeiten. Diese sinnen, um die Käu-fer durch die wohlfeilsten Preise an sich zu ziehen, aufMittel, die Arbeit mehr zu vertheilen, und machen inihrer Kunst Fortschritte, an die ohne dieß lnicht gedachtworden wäre. Die unglücklichen Wirkungen, überwelche die Gesellschaft klagte, waren die Wohlseilheit,mit welcher der Verzehret sich versorge» konnte, und dieAufmunterung, welche der Hervorbringsr erhielt, mehrWaare zu liefern; gerade die beyden vornehmsten End-zwecke, welche die Staatswirthschaft zu befördern sichvorsetzt. — Indeß ließ man diese Concurrenz, vonwelcher die ostindische Gesellschaft ein st trauriges Bildentwarf, nicht lange fortdauern. Im Jahre 1702 ver-einigten sich beyde Gesellschaften auf gewisse Weise, durcheinen schriftlichen Vertrag, zu welchem die Königinn,als . eine dritte Partey hinzutrat, bind im Jahre 1708wurden sie durch eine Parlamentsackö, völlig zu einetGesellschaft umgeschafftn, die noch jetzt den Namen der
vereinigten Gesellschaft der nach Ostindien han-delnden Kausteute trägt. Man hielt es der Mühewerth, in diese Acte eine Clauftl einzurücken, nach wel-cher den abgesonderten rPstindien-Händlern bis zu Mi-chaelis 1711 erlaubt seyn sollte, ihren Handel fortzusetzen;durch die aber zugleich die Directo-ren der neuen Gesell-schaft bevollmächtiget wurden, nach drey Jahr zuvorgeschehener Aufkündigung, jenen ihr kleines Kapitalvon 7,200 Pfund St. zurückzuzahlen, um auf dieseWeise forthin den ganzen Handel der Gesellschaft, miteinem gemeinschaftlichen Kapitale zu führen. Durcheben diese Parlamentsacte wurde das Kapital der Ge-
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