Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
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Um die zweyte der oben gedachten Absichten zu er-reichen , wurde der Gesellschaft jährlich eine gewisse Sum-^ me Geldes zur Unterhaltung der Festungen und Besa-tzungen, vom Parlament angewiesen, gemeiniglich ar-gen IZ,O00 Pfund St. Ueber die gehörige Anwen-dung dieser Summe soll der Ausschuß jährlich einemMitgliede des SchatzkammergerichtS *) Rechnung oble-gen, welche Rechnung alsdann dem Parlamente vorgelegtwerden soll. Doch von dem Parlamente, welches ge-wohnt ist, Millionen ausgeben zu sehen, ohne sich son-derlich um ihre Verwendung zu bekümmern, ist,wahr-scheinlich nicht zu erwarten, daß es auf eine jährlicheAusgabe von iz,ooo Pfund St. eine große Aufmerksam-kett wenden werde. Und eben so wenig laßt sich voneinem Mitgliede eines Gerichtshofes, dergleichen derExchequer ist, erwarten, daß es riefe Einsichten indas Schickliche oder Unschickliche der Ausgaben habenwerde, welche Festungen und Besatzungen erfordern.Es ist wahr, daß das Admiralitäks-Collegium berech-tigt ist, den Schiffskapitans von der königlichen Flotte,oder irgend andern im Dienste stehenden Ossiciers, ckeUntersuchung des Zustandes dieser Festungen und Be-satzungen aufzutragen, und BerichtS-Erstattung darüberzu fordern. Aber dieses Collegium hat auf der andernSeite gar keine Gerichtsbarkeit über die Diremon derafrikanischen Handelsgesellschaft, nock irgend eine Ee-walt, diejenigen zurecht zu weisen, deren Aufführung esauf diese Weise untersuchen darf; zu geschwelten,daß die Schiffskapitäns der königlichen Flotte, nicht für

große

*) Im Original heißt er Lursicor lisron ok rI>L Lxckeqrier.

A. d. U.