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er dem Unterthan neue Lasten auflegen'dürfe; und dieHeerstraßen, woran Schlagbaume und Wegezölle sind,könnten auf eben die Weise zur Bestreitung der allge-meinen Scaatsausgaben beytragen, wie dieß jetzt schonbey den Posten der Fall ist.
Daß ein beträchtliches Einkommen auf diese Mes-se gewonnen werden könnte, daran zweifle ich auf keineWeise; ob ich gleich glaube, daß die Summe viel zuhoch angegeben wird. Aber gegen den Plan selbst schei-nen mir mehrere wichtige Einwürfe gemacht werden znkönnen.
Zuerst: wenn die Wegezölle jemahls als einStaatöeinkommen angesehen werden sollten, so würdeman, bey steigenden Bedürfnissen des Scaatö, garbald dieselben erhöhen. Und da nach der Art, wieGroßbritannien regiert wird, die Bedürfnisse desStaats sehr schnell steigen: so würde auch die Erhö-hung sehr bald erfolgen. Die Leichtigkeit, mit welcheraus dieser Quelle große Einkünfte könnten geschöpftwerden, würde wahrscheinlich die Staatöverwalcer ver-,.anlassen, oft davon Gebrauch zu machen.
Hierdurch würden aber in kurzem diese Wegezölle,anstatt den inländischen Handel zu erleichtern, wozu siebestimmt waren, für ihn selbst eine Last und ein Hin-derniß werden. Schwere Waaren von einem entfern-ten Theile des Landes zum andern zu führen, würdLbald so viel kosten, daß ihr Preiß diesen Transportnicht bezahlen könnte. Ihr Markt würde verenget,also ihre Hervorbringung zurück gehalten werden; unddie wichtigsten Zweige des für den innern Verbrauchbestimmten Arbeitssieißes würden zu Grunde gehen.
Smith. Unters, z. Th. E Zwey-