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chem Gebrauche, als Fuhrmannswagen, Karren u. s. w.so ist dieß eine sehr leichte und billige Abgabe, die deinVergnügen und dem LuruS der Reichen abgefordert wird,um den Aermern diese Erleichterung zu verschaffen, daßdie Fracht auf schwere Waaren, welches vorzüglich dieWaaren für den gemeinen Mann sind, durch das ganzgLand etwas wohlfeiler werde.
Wenn der Bau der Landstraßen, Brücken u.s. w^üuf diese Weife auf Unkosten des Handels geschieht, derauf denselben und vermittelst ihrer getrieben wird: sofindet er nur da stark, wo dieser Handel vorhanden ist;und es wird also akdann auch kein anderer Bau dieserArt vorgenommen, als der wirklich nützlich und schicklichist. In diesem Falls wird auch die Größe und Kostbar-keit dieser Baue immer den Hülfsgurllen mtgemeffenseyn, die der Handel dazu herzugeben vermag. Auchin dieser Rücksicht werden sie also in den gehörigenSchranken der Mäßigung und Schicklichkeit bleiben. Eswird dann nicht eins prächtige Heerstraße durch ein wki«fies Land ohne Handel, bloß deßwegen gemacht werden,weil sie zu dem Landsitze des Intendanten der Provinz,oder zu dem Schlosse eines andern Großen führt, demder Intendant damit sich gefällig machen will. Einegroße Brücke wird dann nicht über einen Fluß, und aneinem Orte zcbauet werden können, wo niemand darü-ber geht — bloß um den Fenstern eines nahe liegendenSchlosses eine schöne Aussicht zu verschaffen. Alle dieseSachen geschehen aber in einem Lande, wo Straßen,Brücken und Kanäle aus andern Einkünften gebaueSwerden, als die von ihnen selbst herkommen.