zug eines alten Reichthums in der Familie, aus welcherman he> stammt. Au sich sind alle Familien gleich alt.Und wenn die Ahnherren des Bettlers auch wem er be-kannt sind: so hat er deren doch gewiß eine eb.n so langeReihe, als der König. Eine alte Familie heiß: alsoeine Familie, die schon seit langer Zeit angesehen ist;und, da dieses Ansehen entweder aus den-. Reichthumsentsteht, oder doch dmrüt gemeiniglich begleitet ist: soheißt eS eine, die von Alters her reich ist. Allenthal-ben ist eine neu entstandene Größe nicht so angesehen,als eine alte, die schon lange gedau-rt hat. Worin der,welcher sich aus einen Thron unrechtmaschqer Weise ein-dringt, so allgemeinen Haß erregt, und die Nachkom-men einer alten Köuigsfamilie die Zuneigung und Er-gebenheit der Völker so leicht gewinnen: so kömmt dießgroßrmheils aus der Achtung, welche die Menschen ge-gen ererbte und alte Größe überhaupt, — und aus derVerachtung, die sie gegen einen vom Glücke auS demStaube Erhobenen haben. So wie sich b> y der Armee,ein Ossicier ohne Widerrede von dem befehlen läßt, dervon jeher über ihm gestanden hat, aber durchaus nichtvortragen kann, daß einer über ihn gesetzt werde, dtpzuvor sein Untergebener gewesen ist, so unterwerfen sichauch oft die Einwohner eines ganzen Landes sticht einerFamilie, deren Vorfahren von jeher das Land beherrschthaben, entbrennen aber vor Unwillen, wenn eine andreFamilie, deren Erhabenheit sie nie anerkannt haben, sichdieser Herrschaft bemächtigen will«.
Dieser Unterschied der edlen und unedlen Geburt,da er erst eine Folge von dem Umerschreoe des Reichthumsist, kann bey einem Iägervolke nicht stmt sst.oen, bey
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