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als eine unnütze last, bey Seite, und vernachlässigtenihre bisherigen ermüdenden Uebungen, als eine nnnö-thige Beschwerde. Dazu kam, daß zur Zeit der Regie?ning der Kaiser, dse stehenden Armeen Roms, beson-ders die, welche die deutschen und parkhischen Grenzenbesetzten, ihren Herren oft fürchterlich wurden, gegendie sie die Fahne des A"ft»hrs unter ihren eigenen Ge-neralen erhoben. Nach einigen Geschichtschreibern war eZDiokletian, nach andern war es Consitwkin, welcher,um diese Armeen weniger gefährlich zu machen, zuerst sievon her Grenze, wo sie vorher, in größere Haufen vonzwey oder drey Legionen versammelt, in fagern gestandenhakten, entfernte, und sie in die Städte der verschiede-nen Provinzen als Besatzungen vertheilte» Aus diesenStädten kam der Soldat, welcher zu einer solchen Ar-mee gehörte, selten ins freye Feld hinaus, als wenn erdem Feinde entgegen gehen sollte. Soldaten, die inkleinen Corps in Manufactur- und Handelsstädten imQuartier lagen, und diese Quartiere selten verließen,wurden nach und nach selbst Manusacturisten und Han-delsleute. Der Charakter des Bürgers erhielt bey ihnenüber den Charakter des Soldaten die Oberhand; unddie stehenden Armeen Roms arteten nach und nach in«ine vernachlässigte, verdorbene und undiSciplinirce Mi-liz aus, die der deutschen und fcykhischen Miliz, vonder bald daraus die westlichen Provinzen des Reichs an-gefallen wurden, nicht widerstehen könnte^ Nur da-durch waren die Kaiser im Stande, noch eine Zeitlangsich zu vertheidigen, daß sie die Miliz einiger dieser Na-klonen in Sold nahmen, um sie der Miliz anderer entge-genzustellen. Der Fall des abendländischen Kaiftrthumsist die zweyte große Revolution in dem Zustande dcr Völ-
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