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3 (1799)
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angetroffen, als die scythischen und tartarischen Milizenwaren, die MithridateS aus den Ländern zog, welcheauf der Nocdseire des schwarzen und des Caspischen Mee-res liegen. Die parrhischen und deutschen Milizen zeig-ten sich auch immer als sehr achtungswerkhe Truppen,und erfochten, bey mehr als einer Gelegenheit, ansehn-liche Vortheile über die römischen Armeen. Doch scheintim Ganzen die > Überlegenheit der Römer, wenn siewohl angeführt wurden, entschieden und unbestritten ge-wesen zu sey»; und wenn sie weder die EroberungDeutschlands, noch die des parthischen Reichs vollendethaben: so liegt die Ursache wahrscheinlich darin, daß siees nicht für wichtig genug hielten, diese beyden nochmeist unanaebauctt'n Länder zu ihrem, ohne das schon zuweüläufsigem R'-iche hinzuzufügen. Die alten Par-ther scheinen von scythlscher oder kanarischer Abkunft ge-wesen zu seyn, und immer viel von den Sitten ihrerScammeltern beybehalten zu haben. Die alten Deut»schen waren, wie die Scythen und Tartarn, ein wan-derndes Hirtenvolk, das unter eben den Oberhäuptern inden Krieg zog, von welchen es im Frieden regiert wurde.Seine Miliz war ganz von der scythischen und kanarischenArt, so wie es selbst wahrscheinlich mit diesen Völkerneinerley Ursprung hatte.

Mehrere Ursachen kamen zusammen, die Disciplinder römischen Armeen zu dieser Zeit in Verfall zu brin-gen. Ihre äußerste Strenge war vielleicht eine dieserUrsachen. Als die Römer den Gipfel ihrer Hoheit er-reicht hakten; als kein Feind mehr sichtbar war, der sichihnen mit Nachdruck hätte widersetzen können: so legtensie die schwere Rüstung, die sie bisher getragen hatten,

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