Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
23
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Als Asdrubal Spanien verlassen hatte, fand dergroße Scipio kckne andere Truppen gegen sich im Felde,als eine Miliz, die der seinigen nachstand. Dieseletztere wurde durch den Krieg selbst ein vortresirches ste-hendes Heer, schlug jene Miliz und eroberte das Land.Mit diesem siehenden Heere ging er weiter nach Ast ichwo sich ihm nichts widersetzen konnte, als eine Miliz.Um Karthago zu vertheidigen, mußte die stehende ArmeeHannibals zurückberufen werden. Die schen oft ge-schlagene und dadurch muthloö gewordene apikani'cheMi-liz vereinigte sich mit ihr, und machte in der Schlachtbey Zaina, den größten Theil der Truppen aus, dieHannibal anführte. Der Ausgang dieses Treffens ent-schied das Schicksal der beyden Republiken.

Aon dem Ende des zweyten punischen Krieges anbis zum Falle der römischen Republik, waren die Kriegs-heere Roms, in jeder Rücksicht, stehende Heere. Dasstehende Heer Macedoniens that ihren Waffen eine Zeit-lang Widerstand. , Inder Periode, ha jene Republikauf dem Gipfel ihrer Größe war, kostete eS ihr dochzwey schwere Kriege und drey große Schlachten, ehe siedieß kleine Königreich unterjochen konnte. Und wahr-scheinlich würde ihr dessen Eroberung noch schwerer ge-worden seyn, wenn der letzte makedonische König nichtein feiger Mensch gewesen wäre. Die Landiniltzen ollerübrigen civilisirten Völker der alten Welt, die griechi-schen, ägyptischen und syrischen, thaten den stehendenrömischen Heeren nur schwachen Widerstand. Die Land-milizen einiger rohen Völkerschaften vertheidigten sich weitbesser. Keine fürchterlichern Feinde hatten die Römer,seit dem Ende des zweyten punischen Krieges irgendwo

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