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dieselben so geschickt gebrauchen lernen, als Soldaten,die alle Tage, oder einen Tag um den andern, sich üben.lchud ob gle ch dieser Unterschied, zwischen weniger undmehr vollkommener Behandlung der Wessen, wie ichschon gesagt habe, bey der neuern Kriegskunst von ge-ringerer Bedeutung ist, als er bey der alten war: sozeigt doch die anerkannte Uebcrlegenheit der picußischenHeere über die andern europäischen, die, wie jedermannsagt, von ihrer großem Vollkommenheit in den Waffen-Uebungm herkömmt, daß nech bis auf den Heringen Tagauf diesen Vorzug im Kriege viel ankömmt.
Ein Soldat, der nur einmahl die Woche, oderdes Monats, seinem Ofsieiere gehorchen muß, unddie übrige Zeit die Freyheit hat, seinen eigenen Geschäf-ten obzuliegen, ohne jenem die mindeste Rechenschaftdarüber schuldig zu seyn: kann nie durch die Gegenwartdesselben so in Ehrfurcht erhalten werden, nie zu einemso augenblicklichen Gehorsam gegen ihn gewöhnt seyn,als der Soldat ist, dessen ganzes Leben und ganze Auf-führuNg, jeden Tag, ven seinem Ofsicier angeordnetwird, und der nach dessen Befehlen aussteht und zuBette, wenigstens in sein Quartier geht. In dem,was man militärische Disciplin nennt, oder in Ab,ficht der augenblicklichen Folgeleistung und des blindenGehorsams, wird eine Landmiliz hinter dem stehendenHeere noch weiter zurückbleiben, als in dem, waserciren heißt, oder in der Handhabung und dem Ge-brauche der Waffen. Run ist es aber, b y der neuernArt Krieg zu führen, von größerer Wichtigkeit für dieVollkommenheit eines Kriegheeres, daß es zum pünkt-lichsten Gehorsam gewöhnt, als daß es im Gebraucheder Waffen vorzüglich geschickt sey.
Die-