Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
17
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Schlacht zu schalten H muß bey dieser neuen Art Kriegzu sichren weit schwerer werden, da das Geröw des los-gebrannten Feuergewehrs, der Ranch den es verursacht,und die unsichtbare Todesgefahr, welcher jeder Soldatausgesetzt ist, sobald er nur dem Feinde sich so weit nähert,daß dessen Artillerie ihn erreichen kann, und dieß ge-schieht oft weil eher, als die Schlacht ihren eigentlichenAnfang nimmt; da dieß alles sich vereinige, Unord-nung uns Unausmerksirmkeit auf die Befehle der Anfüh-rer hervorzubringen. In einer Schlacht alter Zeitenwar kein anderes Getöse, als das Geklirre des Eisens,und das Geschrey der Menschen; es gab keinen Rauch,keine unsichtbaren Ursachen von Wunden und Tod. Je-der wuffe gewiß, daß, so lanue er kein tätliches Ge-wehr sich ihm nähern sahe, auch kein solches vorhandensey, das seinem beben drohe. Unter solchen Umstanden,und bey Truppen, die ein gewisses Zutrauen auf ihreGeschicklichkeit im Gebrauche der Waffen hatten, muß eSum ein gutes Theil leichter gewesen seyn, nicht nur imAnfange einer Schlacht, sondern auch wahrend ihrerganzen Datier und bis zur völligen Vesiegung des Fein-des, Ordnung und Regelmäßigkeit zu erhalten» DieseEigenschaften eines Heeres nun, Ordnung und pünkt-licher Gehorsam können nur erhalten werden, wenn esin ganzen Corps geübt wird.

Eine bandmiliz mag aber Disciplin und Waffen-übnng erlangt haben, auf welche Weise sie wolle: sowird sie immer hinter einem wohl diZciplinirten undwohlgeübten stehenden Heere zurückbleiben.

Soldaten, welche die Woche oder des Monats ein-mahl in den Waffen geübt werden, können unmöglichSmithMters. Z.TH, B die«