Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
16
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hat sein? Waffm mir her größten Geschrcklichkekt zu fuh-ren wußte. Stärke und Geschwindigkeit des Körperswaren zu dieser Zeit von der größten Wichtigkeit in denSchlachten, und entschieden gemeiniglich den ÄuSgangderselben; aber diese Gewandtheit des Körpers und diesegeschickte Handhabung der Waffen kann nur auf die Arterlangt werden 7 wie wir jetzt Geschickiichkelt im Fechtenerlangen: indem man nehmlich sich, nicht in großenHaufen, sondern einzeln, unter einem eigenen Meister,allein, oder in Gesellschaft weniger seiner guten Freundeund Gespielen, darin übt. Seit der Erfindung desFeuergewchrs sind körperliche Stärke und Gewandt-heit, -- selbst eine vorzügliche Geschickiichkeit in Hand-habung der Waffen, zwar nicht unnütz im Kriege,aber doch weniger wichtig geworden. Die Natur die-ser neuen Art der Waffen macht zwar, den Ungeschicktenund Ungeübten nicht dem Geschickten und Geübten imStreite gleich: aber sie giebtihm doch nicht eine so großeUebcrlcgenheit, als er ehedem hatte. Der Grad vonGeschickiichkeit also, welcher jetzt noch von einem Solda-ten gefordert wird, scheint erlangt werden zu können,wenn er seine Uebungen auch in großem Haufenvornimmt.

Ordnung- pünktliche Regelmäßigkeit, und strengerGehorsam scheinen in den neuern Armeen weit mehr,ots die Geschicklichkeit der einzelnen Soldaten, und dieKunst, mit welcher diese ihre Waffen zu gebrauchen wis-sen, die Eigenschaften zu seyn, durch welche sie sich desSieges versichern können. Aber diese Okdrmng und Re-gelmäßigkeit und diesen Gehorsam, auch nur in einemmittelmäßigen Grade, auch nur indem Anfange einer

Schlacht