Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
13
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theilhaft findet, ftwe ganze Zeit auf diese einzige Be.schaskiguNg zu wenden, und nicht immer sind die Staa-ten weise genug gewesen, solche Anstalten zu machen;selbst alsdann nicht, wenn, nach den Umständen derZeit, sie derselben zu ihrer Selbstcrhaltnng nöthig ge-habt hätten»

Ein Hirte hat sehr viel müßige Zeit; ein Ackcrs-mann, so lange der Landbau noch in seiner Kindheit ist-hat einige: aber der Handwerker und Manufacturist hatgar keine» Der erste kann einen großen Theil, derzweyte etwas von seiner Zeit auf kriegerische Uebungenwenden- ohne dabey zu verlieren: aber der dritte kannnicht einen Augenblick dazu anwenden, ohne Verlust zuleiden ; daher auch die Sorge für seinen Vortheil ihn na-türlicher Weise dahin bringt, kriegerische Uebungen ganzzu vernachlässigen. Der LanVbau selbst, wenn er die^jenigen Fortschritte macht, zu welchen die Vervollkomm-nung der Künste und Manukacturen ihn natürlicherWeiss führt, beschäftigt den Ackersmann mehr, undlaßt ihm zuletzt eben so wenig Muße übrig, als der Ma-nufacturist und Künstler hat. Dann werden also mili-tärische Uebungen von den Einwohnern des offenen Lan-des so sehr, als von den Einwohnern der Städte ver-nachlässiget, und die Nation im Ganzen wird unkriege-risch. Zu gleicher Zeit aber reiht der anwachsende Reich-thum eines solchen Landes, die natürliche Folge bebjm Ackerbau und den Mamifactüren gemachten Fort-schritte, alle seine Nachbaren, eS anzufallen. Ei»kuustfleißigeS, und eben deßwegen reiches Volk, ist un-ter allen Völkern den Angriffen andrer Staaten am mei-ste» ausgesetzt; und doch ist es, wen» der Skaar nicht

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