Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
11
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diejenige war, wo die Unterhaltung des Soldaten tmKriege anfing dem gemeinen Wesen, oder dem Lan-desherr» zur Last zu fallen. In allen Republiken desallen Gnechenlandes war es ein nothwendiger Theil derErziehung jedes freyen Bürgers, daß er die kriegeri-schen Uebungen erlernte. In jeder Stadt scheint ein öf-fentlicher Plah gewesen zu seyn, wo, unter der Aufsichtobrigkeitlicher Personen, die jungen Lerne in diesen ver-sehn denen U-bringen von verschiedenen Meistern unter-richtet wurden. Der Auswand, den der Staat auf dieGym-allen wandte, war die einzige Art der Kosten,welche ihm die Vorbereitung seiner Bürger Zum Kriegerwrurstchke. Im alten Rom hatten die Uebungen desMarsseldes eben den Endzweck, den die gymnastischenUebungen in Griechenland hatten. In den Feudal-rrichen des neuern Europa gab es Verordnungen inMenge, daß die Einwohner jcdes Dezirks, sich imArmbrusUchiefien und in andern militärischen Künstenüben sollten, womit man eben den Endzweck beabsich-tigte, aber mehr eben so gut erreichte. Es scheint, Laßdiese Verordnungen allgemein vernachlässiget wordensind, entweder weil die Personen, denen man ihre Voll-ziehung auftrug, nicht genug lebhaftes Interesse darannahmen, oder aus curdcr n uns unbekannten Ursachen.So viel ist richtig, daß ll: diesen Reichen militärischeUebungen, bey dem eigenttt'ch sagmannken Volke, nachuud nach ganz außer Gebrauch kamen.

In den Frsystaaten Griechenlands und Roms war,während der ganzen Zeit ihrer Dauer, und in den euro-päischen Saaten, wo die Lehnsregierung herrschte, warwährend einer brkrächllichen Zeit nach ihrer Errichtung,

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