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für sich selbst thun. Wenn er also zur Vertheidigungseines Vaterlandes zu Felde geht: so muß er, da er keinEinkommen hat, von welchen! er sich selbst umschaltenkönnte, vom Staats unterhalten werden». Nun mußaber, in einem Lande, wo ein großer Theil der Cmwvh-per aus Handwerkern und Künstlern besteht, auch eingroßer Theil der KriegSheere aus diesen Klaffen genom-men werden; und dieser Theil muß also, so lange als erdient, nothwendig aus d?n Einkünften des Staacs er-nährt welchen.
Zwölftens. Nachdem die Kriegskunst stufenweisezu einer weitläuftigen und schweren Wissenschaft erwach-sen ist; nachdem die Kriege nicht Mehr, wie in den er-sten Zeitaltern; der bürgerlichen Gesellschaft, durch eineinziges unregelmäßiges Gefechts durch ei»? einzigeSchlacht entschieden werden, sondern gemeiniglich durchmehrere Feldzüge fortdauern, wovon sedcr den größtenTheil des Jahres einnimmt: so wird es allgemein noth-wendig, daß der Staat die, welche ihm sm Kriegs die-nen, wenigstens wahrend der wirklichen Dienstzeit un-terhalte. Das sonstige Geschäft dieftr Menschen, wo-mit sie sich unterhalte», mag seyn weiches es wolle: sowird es durch einen solchen Krieg zu lange unterbrochenund zu sehr verhindert, als daß sie, ohne fremde Unter-stützung, die Kosten der Feldzüae aus eigenen Mittelnbestreuen könnten. -- Daher waren auch, nach demzweyten persischen Kriegs, die achemensischen Heere größ-tenthe-lü MiechStruppen; — wovon zwar ein Theil ausBürgern, und nur ein Theil aus Fremden br stand —-die aber alle ausgleiche Weise zum Kriege gedungenpuren und bezahlt wurden. So erhielt, seit der Be-
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