Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
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In denjenigen Monarchien Europens, die auf denTrümmern des römischen Reichs errichte worden sind,pflegten, sowohl vyr der Einführung des sogenanntenLehuösystemö, als einige Zeit nach derselben, die großensandeigenthümer mit allen ihren Unterfassen, in denHeeren ihrer Könige, auf ihre eiaenen Kosten zu die-nen. Von ihren Einkünften unterhielten sie sich ebenso wohl im Fckde, als zu H nise; und sie empfingen dcSKrieges wegen von den Königen keine Art von Soldnoch Entschädigung.

Wenn aus diesem Zustands die bürgerliche Gesell-schaft zu einer noch hohem Such der Verfeinerung em-porsteigt: so finden sich zwey Ursachen ein, welche esdurchaus unmöglich machen, daß die, welche in denKrieg ziehen, sich aus ihre eigene Kesten rin. Felde un-terhalten. Die eine dieser Ursachen ist der Fortgangder Manusacturen, und die andre ist die Vervollkomm-nung des Kriegshandwerks selbst.

Erstlich. Ein Landwirrh, wenn er gleich eichen Feld-zug mitmacht, (vorauSgesehk, daß derselbe erst nach derSaat anfängt, und vor der Ernte sich endigt) darf deß-wegen seine Geschäfte nicht dergestalt unterbrechen, daßihm daraus eine beträchtliche Verminderung seiner Ein-nahme erwüchse. Ohne seine Mitwirkung thut die Na-tur für sich den größten Theil der Arbeit,, welche zurHervorbringnng der Erzeugnisse erfordert wird. Ganzanders ist es mit dem Künstler und Handwerksmanne.Sobald der Schmid, der Zimmermann, der Weber,feine Werkstakte einen Augenblick verlaßt: so steht seinWerk still, und die Quelle seines Unterhalts Hort auf zufließen. Die Natur thut nichts für ihn: er muß alles

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