Die Zeugnisse für 1793 und für 1797.
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Diesen gegenüber steht aber eine Reihe anderer Zeugnissefür das Jahr 1797. Von Heine selbst. Denn die in seineinPromotionsgesuch vom 16. April 1825 angegebene Zahl desGeburtsjahres 1779 erklärt sich am leichtesten als verschriebenfür 1797. In einem Briefe vom 2(1. Oktober 1821 anFriedrich Raßmann, den Herausgeber des „Rheinisch-west-fälischen Musenalmanachs", bittet Heine, ihm in den Zusätzenzum Namensverzeichnis der Autoren das Alter von vierund-zwanzig Iahren zu geben. Dies Alter wird denn auch inden von Heines genauem Freunde I. B. Rousseau 1824und 1825 herausgegebenen Zeitschristen: der „Agrippina" undder „Rheinischen Flora" genannt und zudem von zwei Jugend-freunden Heines, dem vr. Joseph Neunzig und dem Stadt-rat Prag aus Düsseldorf, sowie dem AniversitätsfreundeFriedrich Steinmann bestätigt*). Infolgedessen ist es auchin die meisten biographischen Artikel übergegangen, ohne daßHeine Widerspruch erhoben hätte.
Es findet sich also auf beiden Seiten eine beinahe gleich-wiegende Zahl von Zeugnissen; daher sind auch die Meinungenbis auf die neueste Zeit geteilt geblieben. Strodtmann hattesich in beiden Auflagen seiner Biographie für 1799 entschieden;erst 1877 in einem Aufsatz der „Deutschen Rundschau" überdie Mutter Heines**) hat er, aus den wenig bedeutendenGrund, daß die Verehelichung der Eltern schon zu Anfang1797 erfolgt sei, sich dem 13. Dezember 1797 zugeneigt.Auch Elster gibt in dem oben erwähnten Aufsatze und inHeines Biographie diesem Tage den Vorzug, während Maxi-milian Heine und Proelß mit anderen für den 13. Dezember
S. 32, 47; Bd. VII, S. 461. Leipzig, Bibliographisches Institut (ohneJahr). Diese vortreffliche, mit musterhafter Sorgfalt bearbeiteteAusgabe teilt leider mit Keine das Mißgeschick, daß man über ihrGeburtsjahr im Ungewissen bleibt.
"h Adolf Strodtmann, K. Keines Leben und Werke. ZweiteAuflage. Bd. I, S. 676. Berlin 1873.
„Die Mutter K. Keine's nach ihren Iugendbriefen geschildert"(„Deutsche Rundschau", 1877, Bd. XII, S. 86).