Unterbrechung des Briefwechsels.
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Bundestagsgesandten ernannt. Bis zum 13. Mai 1851 hater diese Stellung bekleidet, um danu in seine Vaterstadt ineine glückliche Häuslichkeit zurückzukehren, die er sich am19. Februar 1859 in Frankfurt durch die Verbindung mitSophie von Guaita gegründet hatte.
Es kann nicht verwundern, wenn in den Iahren ange-strengtester Tätigkeit der Briefwechsel mit Seine stockte.Schwerer wird die Annahme, daß der Brief vom 23. Januar1845 bis zu jener Zeit keinen Nachfolger erhalten hätte.Seine selbst schreibt jedoch am 21. Juli des genannten Jahresan Campe: „Sagen Sie Detmold, daß ich ihm seit sechsMonaten nicht geschrieben habe, weil ich ihn nicht durch Be-schreibung meines elenden Zustandes betrüben wollte." DerBrief vom 23. Januar 1845 ist in der Tat der letzte, der,von Seine eigenhändig geschrieben, unter den Briefen anDetmold noch vorhanden ist. Erst aus späterer Zeit, alsder Dichter längst sich einer fremden Sand bedienen mußte,beweisen noch zwei Briefe, daß Freundschaft und Vertrauenden Wechsel der Jahre und die Umwälzungen der Revo-lutionszeit überdauert hatten.
Den nächstfolgenden Brief hatte Seines Bruder Gustav,welcher von einem Besuche in Paris am 27. August 1851mit dem Manuskript des „Romancero" nach Samburg reiste,in Sannover abzugeben. Der spätere vom 3. Oktober 1854ist noch einmal ein trauriges Echo der Streitigkeiten, welchedas Leben und noch die letzten Jahre des unglücklichen Dichtersverdüsterten. Seine veröffentlichte 1854 seine vormals fürdie Augsburger „Allgemeine Zeitung" geschriebenen Mit-teilungen aus Paris unter dem Titel „Lutetia, Berichte überPolitik, Kunst und Volksleben" als zweiten und dritten Teilseiner „Vermischten Schriften". Die Stelle über das LeoscheSaus findet sich in einein Briefe vom 5. Mai 1843 (WerkeStrodtmann, X, 135 ff., Elster VI, 365). Ob dergleichen per-sönliche Angriffe, in denen ein vielleicht berechtigtes Rache-gesühl zum Ausdruck kommt, ein so großes Verdienst um die