„Der Telegraph." Brief Seines vom Z, Nov. 1843. 1ZZ
Er versprach, Ihnen gleich darüber zu schreiben, und er wirdIhnen also selbst seine Ansichten mitgetheilt haben. Ichglaube, so behindert er auch durch außerordentliche Amständein diesem Momente ist, dürfen wir doch auf ihn rechnen."Nach einer mir zugehenden gütigen Mitteilung des HerrnJulius Campe hat jedoch Detmold die Redaktion des „Tele-graphen" niemals übernommen. Dieselbe wurde einein wenigbekannten Schriftsteller namens Schirges übertragen. — Derin den folgenden Briefen mehrmals genannte „Ernst" ist derausgezeichnete Violinvirtuose Heinrich Wilhelm Ernst (1814bis 1865); er machte 1843 eine Reise nach Petersburg.Heine war mit ihm nahe befreundet.
XII.
Hamburg den Z.November 1843.
Liebster Detmoldt!
Als ich mich zu einer Reise nach Deutschland entschloß,freute ich mich ganz besonders darauf, Sie bey dieser Ge-legenheit wieder zu sehen und mündlich mich mit Ihnen überdie vielen Wirrnisse besprechen zu können, über die mannimmermehr sich brieflich aussprechen dürfte. Aber es istmir nicht möglich gewesen, über Hannover zu reisen, und ichfürchte, meine Rückreise nach Paris führt mich ebenfallseine andre Route. Wie wollen wir's nun anfangen, umuns zu sehen? Ist Ihnen eine Reise nach Hamburg ge-legen, so sagen Sie mir wann Sie hier eintreffen wollen,und ich richte mich danach ein; etwa zwei Wochen möchteich noch hier verweilen. Ich denke über Leipzig zurückzureisenund ich könnte Ihnen also auch ein Nendez-vous in Magde-burg geben. Am liebsten aber würde ich Sie hier in Ham-burg sehen, wohin Sie, wie ich höre, zuweilen einen Ab-stecher machen.
Schreiben Sie mir nur gleich Bescheid und zwar perAddresse von Holtmann L Lampe. Wie freue ich mich