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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
Entstehung
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20
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20 Aus Heines Jugendzeit. Keine und Christian Sethe.

Dem Teufel meine Seele,

Dem Kenker sey der Leib,

Doch ich allein erwähleFür mich das schöne Weib."

Ku! Schauderst Du nicht, Christian? Schaudere nur,ich schaudre auch. Verbrenne den Brief, Gott sey meinerarmen Seele gnädig. Ich habe diese Worte nicht ge-schrieben. Da saß ein bleicher Mensch aus meinem Stuhl,der hat sie geschrieben. Das kommt, weil es Mitternachtist. O Gott! Wahnsinn sündigt nicht. Du! Du! hauchenicht zu stark, da Hab ich eben ein wunderhübsches Karten-haus aufgeschichtet, und ganz oben auf steh ich und haltesie im Arm!

Sieh, Christian, nur Dein Freund konnte seinen Blickzum Allerhöchsten erheben, (erkennst Du ihn hieran?); srey-lich scheint es auch als wenn es sein Verderben sein wird.Aber Du kannst Dir auch kaum vorstellen, lieber Christian,wie mein Verderben so herrlich und lieblich aussieht!^ut Luesur uut nillil war immer mein Wahlspruch. Allesan Allem.

Ich bin ein wahnsinniger Schach Spieler. Schon beymersten Stein habe ich die Königinn verloren, und doch spielich noch, und spiele um die Königinn. Soll ich weiterspielen

Huanck on a Wut perciu et czuwn n'u plus ck'espvirI.U vie est une opprobre et lu mort un ckevoir."*)

O Die Verse sind derMerope" Voltaires entnommen, wo sieden Schluß des 2. Aktes bilden. Die Fehler gegen Grammatik undProsodie fallen, wie man denken kann, eher dem Unterricht des AbbeDaulnoic am Düsseldorfer Lyzeum als dem Original zur Last. Es lautet:Ouunü on a tout peräu, quanct on n'u plus ci'espoir,üu vie est un opprobre et In mort un clevoir.

In Frankreich werden diese Zeilen noch häufig angeführt, auchin verschiedener Weise parodiert, so noch während der letzten Be-lagerung von Paris.

Ouunct on u tout perüu, quanü on n'u plus ct'espoir,

On park cluns un dullon ä sept lleures clu soir.