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Graf Friedrichs I. von Zollern hinterlasseneFamilie"").
Da ist in erster Linie zu nennen dessen Wittwe Udilhild,eine geborene Gräfin von Urach, ferner mit Bestimmtheit fünfSöhne: Friedrich II., Burkard II., Egino, Gottfriedund Ulrich, denen noch anzureihen sind ein weiterer des NamensAlbert, welcher nach demZwiefalterTotenbuch dort Mönch war""""),endlich zwei Töchter: Luitgard und Udilhild, deren jede ingenanntem Nekrolog als „eomikissa äs ^oli-s" aufgezeichnet ist,was sagen will, geborne Gräfin v. Zollern. Als Todestage der-selben sind angemerkt der 27. Mai und 4. Nov. In der Thatmuß man, da in gedachtem Totenbuch mit III 4ä. 4rxril d. i.11. April der Todestag einer weiteren oomitissu IläiUUIk äs ^alreaufgezeichnet ist, außer der Gemahlin Friedrichs I. noch eine Udil-hild, ohne Zweifel deren Tochter, annehmen. Heß nimmt die am11. April gestorbene für die Mutter an.
Udilhild überlebte allem nach ihren Gemahl um manchesJahr und mag sich als Wittwe in das von ihren Ahnen gestifteteKloster Zwiefalten zurückgezogen haben""""""). Gegen dasselbe erwiessie sich als große Gönnerin. Insbesondere ließ sie bei demselben umdas Jahr 1134 eine dem hl. Nikolaus geweihte Kapelle erbauenund stattete solche reich mit Gütern ans, welche in der Grafschaftihres Gemahls lagen und höchst wahrscheinlich ihr zur sogenanntenMorgengabe gegeben worden waren, nämlich zu Stetten, Engst-latt. Hart, Streichen je mit einem Bauernhof, ferner mitzwei Höfen zu Tann heim; auch stiftete sie an die kleine Kircheeinen Kelch, Priesterrock, eine Stola und was sonst zum Gottes-dienste nötig war, ferner zwei Gemälde ans Leinwand zu Vor-hängen für den hl. Kreuzaltar und einen dritten kunstvoll aus
*j Siehe am Schluß der Nachträge die Begründung unserer Stamm-tafel. .
*") In diesen! ist aufgezeichnet zu XIIII. Uni. llul. (18 Juni) Lldrsvlitin. n. e. sd. i. inon-rstsrii nosbri oonvsrsus) äs Aolrs. Heß a. a. O. S. 243.
Nach Sulgers unzuverlässigen Annalen soll Udilhild nach ihrer Ver-mählung mit dem Grafen v. Zollern, soweit die ehlichen Verhältnisse irgendverstatteten, in Zwiefalten wie eine Nonne in klösterlicher Zucht gelebt haben.