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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
Entstehung
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8olari entstanden durch Verwandlung des 8 in durch Weg-werfung des i und Versetzung von a und r sowie die auch sonstvorkommende Verwandlung von a in o bez. von a in s und vono in u. Endlich ergibt sich aus 8c>1ari, nachdem 8 in A ver-wandelt und die später üblich gewordene Verdopplung der Konso-nanten eingetreten war, die Form voller (so schon 1200) ganzauf dieselbe Weise, wie aus dem spezifisch alamannischen OrtsnamenIVilari, V^ilars, WZIar und Völler geworden.

Zweites Kapitel.

Nachdem durch Kaiser Konrad II. (1024—39.) die Graf-schaften für in männlich-legitimer Linie erblich erklärt '^), den In-habern derselben auch das „jus murüvlläi" verliehen worden,sahen sich diese in der Lage den großen Aufwand zu machen, welchender Bau von jenen Hochburgen aus Stein, wie solche mitunterschon im 11. Jahrh. vorkommen, erforderte. Auf dieselben, welcheauch eine entsprechende Sicherheit boten, verlegten sie von ihrenmehr oder weniger befestigten Edelhöfen auf dem platten Landeweg dauernd ihre Familiensitze. Und schon in dem angegebenenJahrhundert fing man an, die Grafen nicht mehr nach den Gauen,denen sie im Auftrage des Reichsoberhauptes vorstanden, sondernnach den Burgen, darauf sie ihren Sitz genommen, zu nennen, da-her der Name der letzteren auch der ihres Geschlechtes wurde.

Hilfsmittel für dieses Kapitel, namentlich die späteren Seiten be-treffend: „Nachrichten über die königliche Stammburg Hohenzollern 1863".Von nicht genanntem Verfasser, ohne Zweifel Ingenieur - Hauptmann Stel-lien, welcher eine Zeit lang den jetzigen Bau geleitet. — Beschreibung undGeschichte der Burg Hohenzollern von Graf Stillfried 1876. — Unsere Ge-schichte der Belagerung und Zerstörung der Burg Hohenzollern 1422—23.Tübingen, 1867. Hiezu kommt noch wiederholte Besichtigung der jetzigen Burgvon Seiten des Verfassers.

**) W. v. Giesebrecht, Geschichte der deutschen Kaiserzeit. Bd. II. VierteAufl. 1875. S. 285.

Schmid, die älteste Geschichte der Hohenzollern. II. H