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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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mehr vor; das Geschlecht starb, wie das seiner Stammesvetter,der Hesso v. First, um die Mitte des 12. Jahrh. ohne Zweifelaus. Jener Richmunt v. „Sülchen", welcher auch in Scha-den weiler begütert war, mag wie jener Heinrich (s. Anm. 11)ein Dienstmann des Geschlechtes der Ezzo v. S. gewesen sein.

Zweites -Kapitel.

Graf Burkard (I) und Wezel (I) von „Zoloriu"f 1061, die ältesten historisch verbürgten Ahnherrender Hohenzollern, welche nach derBurg Zollern be-nannt sind. — Wann undwie dieselben inderenBe-sitz neb st Zugehör gelangten.

„llurllaräus st IVsxil äs ^oloriu oeeickuutur" — Burkardund Wezel (d. i. Werner) von „Zolorin" werden getötet — alsohat der mittelalterliche Geschichtsschreiber Bertold von Con-sta nz (f 1088), welcher die Chronik Hermanns des Lahmen, desgelehrten Reichenauer Mönchs, von 1054 an bis 1080 fortgesetzt,zum Jahr 1061 ohne Angabe von Monat und Tag aufgezeichnet^).Obgleich der Fassung nach diese Notiz von dem gewaltsamen Todeder beiden hohenzollerischen Ahnherren unter dem frischen Eindruckdes Ereignisses, welches Bertolt jedenfalls mit erlebt hat, aufgesetztworden zu sein scheint,'ist dieselbe so karg, daß der Leser im Geistedieselben nur als totwunde oder entseelte Helden in bluttriefen-dem Heergewande über die Bühne tragen sieht. Man erfährtdaraus nicht das geringste weder über das verwandtschaftliche Ver-hältnis der beiden Herren, den näheren Hergang, ob sie hinter-listiger Weise oder in offener Fehde bezw. Schlacht gefallen, nochüber den Anlaß zu der für dieselben so tragisch geendeten Kata-strophe. Zum Glück hat das Ereignis auch andererseits Beachtunggefunden und ist in genauerer Weise aufgezeichnet worden, sonament-

»0üroniconI4srillanni eontrnoti aontinuntio«, abgedruckt in Ussermannsprcxtromus Lisrmnnins suoras ü'. I. p. 256.