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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
Entstehung
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vierter Abschnitt.

Bruno von Zollern, Bruder Adelberts von Zol-ler n-H ai g er lo ch und Wieseneck, des Mitstifters vondem Kloster Alpirsbach im Schwarzwalde. 1096 bis112 9.

Von diesem bis daher nur unbestimmt oder gar nicht erkanntenberühmten Ahnherrn der Hohenzollern wissen wir mehr zu be-richten als von allen andern historisch beglaubigten älteren Gliederndes Grafenhauses Zollern *), denn derselbe hat unter diesen diegrößte politische Rolle gespielt. Wir haben ihn nämlich vorzu-führen als Kanoniker und Propst des schon in den ältesten Zeiten hoch-angesehenen Domstifts in Straßburg (von 1100—1125), sodannals Stifter des Klosters St. Mär gen bei Freiburg im Breis-gau endlich insbesondere als deutschen Reichskanzler unterK. Heinrich V. von 1112 —1122.

Als Angehöriger des Hauses Zollern wurde Bruno, der Stifter nonSt. Märgen, von Graf Stillsried und Märker nur ganz unbestimmt erkannt.Siehe Amn. 21. Später hat ersterer solchen aus unserer 1862 veröffentlichtenStammtafel der ältesten Hohenzollern in den seinigen herüber genommen, aberblos als Dompropst von Straßburg und Stifter von St. Märgen 1121—2S.In der ältesten Hohenzollerischen Stammtafel, welche dem von Graf Stillfriedund Prof. Kugler 1882 herausgegebenen illustrierten Prachtwerk angehängt ist,fehlt dieser berühmte Hohenzoller ganz. Riedel kennt in seiner Abhandlungüber die „Ahnherren des Preußischen Königshauses" bis gegen das Ende des13. Jahrh., 18S4 gelesen in der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlinund in seiner Geschichte des Preuß. Königshauses 1361 < Erster Teil) Brunoals Glied des Hauses Zollern gar nicht. 0rs.näiäior und Andere, darunternoch in der neuesten Zeit der kürzlich verstorbene Großherzoglich-Badische ArchivratDr. Bader bringen ihn bei anderen Geschlechtern unter. Das Nähere siehein Anm. 21. und in der ersten Beilage zu diesem Abschnitt.