Fünfter Abschnitt.
Adelberts v. Z o I l e rn, des Grafen vonHaigerlochund Wieseneck, Nachkommenschaft oder die alte, gegendas Ende des 12. Jahrh. erloschene HaigerlocherLinie des Grafenhauses Zollern*).
Adelbert von Zollern zc., der Mitstifter von Alpirsbach,war, wie sich unten ergeben wird, mit einer Gräfin von Eberstein, Schwester Bertolds (II), vermählt, die nach v. StillfriedAdelheid geheißen haben soll, während wir deren Taufnamen inkeiner sicheren Quelle gefunden haben. Dieselbe war zur Zeit desEintritts ihres Gemahls in das obgenannte Kloster höchstwahr-scheinlich tot, da ihrer auch bei Veranlassung der reichen Ver-gabung desselben an Alpirsbach gar nicht gedacht wird, ebensowenig werden Kinder erwähnt. Und doch muß ganz unzweifelhaftwenigstens ein Sohn desselben namens Wezel, höchstwahrschein-lich auch eine Tochter, A rmentrut genannt, angenommen werden.Es wird nämlich in der Zeit von 1125 bis 1162 ein Graf Wezelvon Haig erlo ch, 1141 mit einem Sohn Adelbert, urkundlichaufgeführt (s. unten), und daß jener um 1150 noch am Leben war,beweist der Umstand, daß in eben diesem Jahr sein Sohn Adelbertnicht als Graf sondern nur als ein nach Haigerloch benannterfreier Herr aufgeführt wird (s. unten). Und wenn, wie wir untensehen werden, ein Wezel „von Zolra" bei welchem nur aneinen Sohn Adelberts des älteren zu denken ist, im Jahr >115noch nicht die Schwelle der Mündigkeit überschritten hatte, so kannderselbe sehr wohl 1162 noch am Leben gewesen sein. Erwägt
U Im Jahr 1S76 entstand wieder eine Haigerlocher Linie der schwäbischenHohenzollern, welche aber schon 1634 erlosch und von der Sigmaringer beerbt wurde.