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rum war die Verpflichtung, welche K. Heinrich an die von ihmdenselben gewährten Privilegien geknüpft, für sie leicht. Er ver-langte nämlich, sie sollten alljährlich und insgesamt am Todestageseines Vaters mit brennenden Kerzen zum Dome ziehen, den vonihm gestifteten Vigilien und Messen anwohnen, endlich sollte jedesHaus den Armen ein Brod als Almosen spenden. Auch zu Straß-burg und Speier, wo Heinrich in den ersten Tagen des Oktobervon 1111 Hof hielt, das letzte Mal aber so viel bekannt imMärz 1114 trifft man Friedrich I. in Basel in dessen Umgebung^).Nach diesem Jahr haben wir Friedrich I. in keiner zuverlässigenQuelle überhaupt mehr aufgefunden, und die von uns oben be-richtete Abhaltung des Gaudings bei Ofterdingen ist, wie bereitsbemerkt, ohne Zweifel bald nach 1113 erfolgt. In diesem Jahrwird seiner wenigstens insofern gedacht, als eine St. Blasier-Urkundebei Gelegenheit einer Schenkung von Gütern an dieses Klosterin den Ortschaften Ebingen, Thailfingen, (K. W. O. A.Balingen) und Weilen unter den Rinnen (Ober-Amt Spaichingen)meldet, die genannten Ortschaften seien in Friedrichs Grafschaftgelegen gewesen^), wobei nur an unfern Zoller zu denken ist. ImJahr 1125, da sein zweiter Sohn Burkard in einer UrkundeK. Heinrichs V. v. 8. Jan. als Graf v. Z. aufgeführt wird, warer sicherlich nicht mehr am Leben. Sein Todestag ist nicht mitBestimmtheit anzugeben, denn im Zwiefalter Totenbuch sind zweiGrafen Fr. v. Z. als gestorben aufgeführt, der eine zum 19. März,der andere zum 15. August. Da nun die späteren Grafen v. Z.des Namens Friedrich, der Stifter des Klosters Stetten (beiHechingen) ausgenommen, dessen Todestag (24. Mai) aber nichtzu den Zwiefalter Aufzeichnungen paßt, mit dem Kl. Zwiefaltennicht mehr in besondere Berührung kamen, so ist bei den ge-nannten zwei Friedrichen an den Geinahl der Udilhild und derenSohn zu denken. Heß erkennt letzteren in dem im August verstorbenen.
u Noll. Zoll. I. Nr. 5 — 7; die in Speier am 2. Okt. gegebene Urkd. fehlt,findet sich aber bei uns in den Nachträgen.
Mone, Zeitschrift für die Gesch. des Oberrheins II. S. 195. S. auch
S. 150.
»»5) man. Kuslk. xars Iristorioa, S. 239 U. 246.