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Die Burg Wiesen eck wird bei Gelegenheit der Grenzbe-schreibung des geschlossenen Grundbesitzes von dem Kloster St. P et ernahe bei Wiesen eck, einer zähringischen Stiftung, aus dem Jahr1112"°) und später, 1136, erwähnt, als der päpstliche Kardinal-LegatTheodewin die in Betreff der klösterlichen Gebiete von St. Peterund St. Mär gen seit lange her bestandenen Streitigkeiten beige-gelegt"°"°). Während aber erstere Quelle S. 142 zu 1112 kurzweg„IVisinsAAa", S. 155 „oastrura ckiotuvr IVisivkAAs" hat, spricht letz-tere zu 1136 von „äiruto eastro ^VisiirsoAs." Hienach wäre, wennckiruta wörtlich zu nehmen, die Burg zwischen 1112 und 1136zerstört worden, worüber wir aber nichts in Erfahrung gebrachthaben. Denkbar ist aber auch, daß man damit eine ihrem Zerfallentgegen gegangene, nicht mehr bewohnte Burg bezeichnen wollte.In der That wird, so viel uns bekannt geworden, unserer Wie-senecke in der ältesten Geschichte des Hauses Zollern durch dasganze 12. Jahr, und die erste Hälfte des nächsten hindurch nichterwähnt. In diesem langen Zeitraum standen demselben und derdavon abgezweigten hohenbergischen Linie neben der Stammburgdie nicht weit von einander gelegenen Schlösser Haigerloch,Hohenberg, Rotenburg und Schalksburg, sowie mehrerekleinere in dem Donau-Thale zwischen Tuttlingen und Sigma-ringen z. B. Brunnen zur Verfügung. .Erst nach der Mitte des 13.Jahrh. kommt Herrschaft und Burg W. mit der Schirmvogtei über dasKloster St. Märg en wieder vor und zwar im Besitz eines Gliedsder hohenbergischen Linie, des berühmten Grafen Albert, welcherauch Haigerloch besaß und nicht selten darnach benannt wurde,so daß dieser lebhaft an jenen Adelbert erinnert, welcher um1080 uach Ha ig er loch, 1095 nach der Stammburg Zollernund 1096 nach Wieseneck benannt wurde, und dessen BruderSt. Märgen gestiftet. Zu Ulberts Zeiten bestand sie noch alsBurg wie aus einem Dingrotel (Beschrieb) der dazu gehörigenkleinen Herrschaft "°*"°) von der Mitte des 13. Jahrh., sowie beson-
5) Im »Uotmlus Lun Uebrinus«, neu herausgegeben von Fr. von Weechim Freiburger Diöcesan-Archiv Bd 15, S. 142 u. 153.
Die Urkunde ist abgedruckt in Oürngo RsAosta, Lucksnsia S. 129.
Darin heißt es u. a. So gibt Welch von Wieseneckhe (offenbar dasjetzige Dörflein Wisneck) VI. /Z (Schilling) und III hüner jerlich von dem