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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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ders daraus hervorgeht, daß derselbe 1293 „die Borg vnd dieHerschaft zv Wisenegg dü da lit in zartuutal in Brisgowevnd die vogteie ober das Closter zu sante Marien-celle" um 1020Mark Silber an Burkard den Turner, Bürger von Freiburg, ver-kauft hat*). Von diesem kam dieselbe nebst obgenannter Zuge-hör durch Kauf bald an das Breisgauische Rittergeschlecht derSchnewelin, von diesem an die Herren von Blume neck in derBar, welche beide in der Verwaltung der Vogtei über St. Märgen abermehr „Scheerer als Schirmer" waren, 1484 aber an das Erz-Haus Oesterreich. Im Bauernkrieg (1525) fand auch die Wiesen-eck bis auf die starke Ringmauer und den gewaltigen Hauptturmihren Untergang, wurde im Anschluß hieran, übrigens in sonst sehrbescheidener Gestalt wieder hergestellt, 1644 aber von den Schwe-den erobert und gebrochen**). Seitdem ist das einstige Grafen-schloß, dessen Geschichte uns einen Einblick in die ältesten Bezieh-ungen des Hauses Hohenzollern aus einer Zeit, da von der Stamm-burg Zollern nur der Name überliefert ist, eröffnet, auch uns mitdem ersten feindlichen Zusammenstoß der stammverwandten HäuserZähringen und Zollern bekannt macht, eine Ruine. Von der-selben stehen auf der Ost- und Westseite noch stattliche Mauerreste,die aber immer mehr verwittern und zerbröckeln; da und dort hateine Tanne ihre Wurzeln eingeschlagen und erhebt stolz ihr Hauptüber dein Graus der Zerstörung des Menschenwerks; in mannig-facher Verschlingung die altersgrauen, lockeren Mauerwände be-deckende Epheu-Ranken scheinen sie mitleidig vor weiterem Verfallschützen zu wollen und grünes Moos verkleidet die Lücken derselben.

gute das do lit under Wieseneckh. S. unsere Nonninsntu Hoüenüsrßpes,Nro. 48.

ch S. unsere inon. Ilotisnt». Nr. 135.

**) Siehe den 3. Jahrgang S. 49 sf. des Breisgau-Vereins Schauinslandin Freiburg.