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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Besitzungen des Klosters St. Gallen und züchtigte Ulrichs Anhänger,welche in dieser Gegend saßen. So belagerte und eroberte ernamentlich die Burg Herrenzimmern bei Rotweil, deren Be-sitzer, die freien Herren von Zimmern, im Thurgau für den Abtgestritten hatten. " Ueber den Schwarzwald in den Breisgau ein-gerückt, legte er sich vor Wieseneck, die Burg seines politischenGegners Adelbert v. Z. Überdies mag es bei der vielfachen undnahen Berührung der beiderseitigen Territorien nicht an Anlaßzu Privatfeindschaft gefehlt haben. Ob Adelbert sich dazumal ge-rade auf W. befand oder in der Burg Haigerloch saß, ist nichtbekannt. Verbürgt ist aber, daß der Zähringer, indes erst nachlängerer Belagerung und nicht ohne große Anstrengung die Burgerobert hat. Zu einer Zerstörung derselben ist es, wie wir baldhören werden, aber nicht gekommen, vielleicht weil sie nicht Adel-berts Eigen war. Aber die St. Gallischen Besitzungen in der Um-gegend z. B. Kirchzarten, wurden verwüstet und das Kloster inseinen Interessen schwer geschädigt. So rächte sich Bertold vonZähringen zugleich an zwei Gegnern. Allem nach aber war schonvor dem Jahr 1095, da die Streitigkeiten der obgenannten Häup-ter der päpstlichen Partei in Schwaben mit K. Heinrich IV. bei-gelegt wurden, auch das Verhältnis zwischen Adelbert vonZollern als Inhaber der Burg Wieseneck und Herzog Ber-told II. von Zäh ringen ein besseres, friedliches geworden, dennman trifft des letzteren Bruder Bischof Gebhard von Eon stanz,den vormaligen Haupt-Wortführer der päpstlichen Partei, 1094 infreundlichem Verkehr mit A. v. Z. als dieser mit seinen Genossenden Entschluß gesaßt hatte, das Kloster Alpirsbach zu gründen (s.unten). Die Gegensätze scheinen sich auf beiden Seiten überhauptausgeglichen zu haben, wie man denn eben unfern Zoller alswarmen Förderer der kirchlichen Institute findet. Im Jahr 1096war er, wie eine unten zu erwähnende Urkunde beweist, durchDazwischenkunft des Oberlehensherrn vielleicht schon seit län-gerer Zeit wieder im Besitz von Wieseneck und hatte inmittenvon den in dortiger milder Gegend gelegenen Besitzungen feinesHauses wenigstens zeitweise darauf seinen Sitz, was dem Schreiberder fraglichen Urkunde, welche allein Bruno als Adelberts Brudernennt, wohl bekannt sein konnte.