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Die Geschichte der Grafen von Zollern von der Mitte des 11ten bis Schluß des 12ten Jahrhunderts nach urkundlichen und sonstigen zuverlässigen Quellen
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Bischof von Constanz war, zwei weitere Bischöfe und viele Grafen,darunter Hugo von Tübingen, zwei von Achalm, Gebrüder,Burkard von Neilenbürg, Adalbert v. Calw. Mit KaiserHeinrich IV. hielten es u. a. Friedrich I. der St auf er, von dem-selben zum Herzog v. Schwaben gesetzt, mehrere Bischöfe, von Grafendrei Achalmer, Gebrüder,Eberhardv. Nellenburg, AbtUlrich III.von St. Gallen, welchem Heinrich 1677 diese Abtei und 1079 die vonReichenau übertragen hatte; derselbe, welcher seine Vorgängeroder Rivalen von der päpstlichen Partei vertrieben, war ein Sohndes Herzogs Marquard von Kärnten und Bruder von dessenNachfolger in diesem Herzogtum. Zu des Kaisers Partei gehörteauch unser Zoller Adelbert. Es ergibt sich dies aus dem wiees der Burg W. in den fraglichen Kämpfen um 1079 ergangenund läßt sich schon sehr stark vermuten, wenn man erwägt, daßK. Heinrich IV. 1078 und 79 gegen den obgenanten TübingerGrafen zu Felde gezogen und dessen Burg „NwinZin," belagerthat, während die Geschichtsquelle, welche solches berichtet, von derBurg Zollern, welche damals doch bereits bestanden^), und derenBesitzern nichts dergleichen sagt.

Uns interessieren indes im Weiteren nur die Feindseligkeitenzwischen dem Herzog Bertold II. von Zähringen und demobgenannten Abte Ulrich III. von St. Gallen u. Reichenau, beidenen von Seite des ersteren jedenfalls auch der Umstand nichtleicht in die Wagschale gefallen, daß des Abts Vater bez. Bruderim Besitz des Herzogtums Kärnten war, welches einst BertoldsVater übertragen worden, ohne aber daß dieser sich gegenübervon Ulrichs Haus darin hatte behaupten können.

Nachdem es zwischen Bertold und Ulrich unter anderembei Feldheim im Thnrgan zu heißen Kämpfen gekommen war,bei denen der streitbare Abt, welchem die zahlreiche Lehensdienst-mannschaft seines reichen Stifts zur Verfügung gestanden, dieOberhand gewonnen, verließ Bertold die Striche südlich vom Ober-rhein und zog sich dem Breisgau, seiner Heimat zu. Auf demZug dahin verwüstete er die um den oberen Neckar gelegenen

*) In Bertolds Zwiefalter Chronik, geschrieben um die Mitte des 12. Jahrh.(s. Pertz, inon. dorin. Leriptorss X, S, 116) wird »2o1rs« als »nrds«, inderen Nähe der »vious HaoNinMn« lag, erwähnt.