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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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Ziel setzten. Auch wichtigere Verpfändungen und Veräuße-rungen wurden in den ersten Jahren der Regierung Jo-hanns noch größtcntheils in Docmnentcn bekundet, welcheden Vater neben dem Sohn als Aussteller namhaft machen,wenn sie auch von Johann allein besiegelt wurden. Baldfiel indessen auch diese formale Theilnahme des alten Mark-grafen an der Brandenbnrgischen Landesregierung hinweg,woran er sich materiell nur durch sehr wenige Acte nochdann und wann aus der Ferne bethciligte.

Es war ein großes Unglück für die Mark, daß ihrFriedrichs schöpferische Kraft in dieser Weise verloren ging.Er hatte sich seinem Kurfürstenthnm immer nur kurze Zeitund mit großen Unterbrechungen widmen können. Als Lan-deshauptmann hatte er etwas über 2 Jahre, als Kurfürst,wenn man die Perioden seines Aufenthalts in der Markzusammen rechnet, nur während eines Zeitraumes von we-nig mehr als drei Jahren der Mark seine Kräfte gewid-met — und wie viel war doch in dieser kurzen Zeit fürdaö Heil des Landes von ihm gewirkt! — Welchen Ge-winn hätte daher die Mark Brandenburg, für ihre immernoch sehr wenig geordneten Verhältnisse, aus Friedrichsspätern Lebensjahren ziehen können, da ihn die Rcichsangele-genheiten weniger als früher dauernd beschäftigten, wäreer nicht schon im Jahre 1426 auf immer von diesemLande geschieden!

Es scheint, als hatte der Bruch mit dem KönigeSiegmund, der dem Markgrafen die bisher verfolg-ten hohen Strebensziele raubte, seinen Thätigkeitsdrangüberhaupt gelähmt und seine beste Kraft gebrochen. Denn