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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
Entstehung
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Vierter Abschnitt.

Regelung der auswärtigen Verhältnisse der Mark.

Die auswärtigen Verhältnisse der Mark lagen sast nichtminder in Argem, als die innern. Seitens der meistenNachbarstaaten hatte Burggraf Friedrich weniger auf hüls-rciches Entgegenkommen, als auf Abneigung und Fcindsc-ligkeit zu rechnen. Denn bei der Stellung, welche durchdie bisherige Entwickelung der Verhältnisse der Mark, denmeisten Nachbarfürstcn gegenüber, angewiesen war, konntees nicht ihren Wünschen entsprechen, die BrandenbnrgischcnLande unter der Herrschaft eines kräftigen Fürsten zu alterMacht und Blüthe wieder erhoben zu sehen.

Noch war die Erinnerung an jene Zeit nicht erloschen,in welcher die Anhaltischen Markgrafen, voll Muth undThatendrang, die Grenzen der Mark, großen Theils aufKosten ihrer Nachbarcn, nach allen Seiten hin weiter undweiter hinansgerückt; die Mecklenburgischen, Pommerschcnund Wendischen Fürsten zu ihren Vasallen gemacht undüber alle Nachbarstaaten ein schweres Uebergewicht behaup-tet hatten. Konnte diese Ueberlegcnheit des Brandenburgi-schen Staates nicht wiederkehren und die alte Lehnsherrlich-keit der Markgrafen, der man sich seit dem Aussterben desBand II. ^