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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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es tritt seit jenem Zeitpunkte eine so bedeutende, allmäligimmer größere Abnahme der frühern Thätigkeit des Mark-grafen hervor, nicht bloß in Rcichsgeschäften, sondern auchin den Angelegenheiten seiner Erblande; daß man dieseErscheinung nicht durch sein zunehmendes Lebensalter alleinerklären kaun. Es wird aber Dem, der für große Zweckeseine Kraft aufzubieten gewohnt ist und von diesen Plötzlichabzustehen gezwungen wird, gewiß immer schwer, sich fürein Wirken im engern Bereich die alte Thätigkeit unge-schwächt zu bewahren.

Von der Mark Brandenburg jetzt geschieden, wie vomKönige, lebte Markgraf Friedrich größtentheils in einerArt von Zurückgezogeuheit in seinem Fränkischen Stamm-lande, indem er seine Wirksamkeit vorzüglich nur aus dieFortführung der Böhmischen und Baierischcn Streitigkeitenund auf die Regelung seiner Familienverhältnisse für denFall seines dereinstigen Ablebens erstreckte.